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Sie sind an einem schönen, gesunden Rasse-Welpen interessiert, aber der Preis ist Ihnen zu hoch, zumal  erheblich günstigere Preisangebote winken. Wenn Sie Billigangebote einmal genauer hinterfragen, dann werden Sie schnell nachdenklich. Ein solider Züchter hat eine Menge Auflagen, Untersuchungen, Kosten, Zeitaufwand usw. zu erbringen. Anschaffung der Mutter, Mitgliedschaft im Zuchtverband, HD+ED-Röntgenuntersuchungen, Laboruntersuchungen, Zuchttauglichkeitsprüfung, einen geeignetem Deckrüden suchen. Zunächst filtert man Gesundheitsdaten, dann macht man sich auf die Reise um den erkorenen Kandidaten nicht nur nach Foto, sondern nach Augenschein zu beurteilen. Mit etwas Glück hat man einen Treffer gelandet, ansonsten Wiederholung des Prozedere. Nachdem die Hündin hitzig wurde besucht man den ausgesuchten Deckrüden, der natürlich etwas entfernt wohnt und für seine Dienste eine Decktaxe erwartet. Wenn der Zeitpunkt nicht genau stimmt, ist Wiederholung angesagt, evtl. mehrfach. Da kommen leicht viele hundert, manchmal mehrere tausend Kilometer zusammen. Wenn dann alles, wie gehofft verlief, wird die Wurfkiste mit weicher, saugfähiger Unterlage ausgestattet, Heizung sorgt für angenehme Temperatur. Platz wird für die Aufsichtsperson hergerichtet;  denn mind. 4 Wochen, tags und nachts, rund um die Uhr, hat eine Person, welche auch bei den Hunden schläft, die Aufsicht über Mutter und Welpen. Jetzt geht die Arbeit erst richtig los; den Tierarzt auf Abruf informieren, für den Fall, daß gravierende Probleme auftreten, Geburt überwachen, notfalls helfen. Welpen alle 2-3 Std. an den Mutterzitzen wechseln, nicht alle Zitzen führen gleichviel Milch! Nebenbei erfolgt die Wurfmeldung an den Verband.  Mind. 2x täglich im Bettchen die Unterlagen und Bezüge wechseln. Stress für die Waschmaschine. Nun kommt der Tierarzt öfter, um jeden einzelnen Welpen gründlich zu untersuchen, mind. 4x zu entwurmen, Chips einzusetzen, mehrfach komb. Impfung zu verabreichen. Bald wollen die kleinen Welpen 5x am Tag mit spez. Nahrung verwöhnt werden. Nach der Wurfabnahme die Ahnenpässe beim Zuchtbuchamt anfordern. Nicht zu vergessen sind die erheblichen Werbekosten; wie soll man sonst einen bestimmten Baum im Walde finden. Es steckt sehr viel liebevolle Arbeit und eine Menge Kosten und Aufwand in der Aufzucht. So sieht der Normalverlauf aus, wenn also kein Miniwurf, Kaiserschnitt oder Schlimmeres ansteht. Der kurze Bericht verdeutlicht die Kosten und Mühen, die in einer ordentlichen Zucht begründet sind und dürfte Sie  gegenüber Billigangeboten skeptischer machen.


Stand 27.03.2019

Labradore vom Birkenweg